Shozindo – gesund durch Kampfkunst

    • Shozindo hat grundsätzlich die Gesundheit zum Ziel. Unsere Aufwärmübungen wurden mehrheitlich von Physiotherapeuten, Osteopathen und Yoga-Lehrende entwickelt. Aus diesem Grund achten wir sowohl bei Kihon (Grundschule), wie auch bei Randoris (Partnerübungen) und Katas (‚Schattenkampf‘) auf eine achsengerechte und damit gelenkschonende Ausführung.
Shozindo-Praktizierende lernen ihren Körper kennen
    • Da wir Shozindo als friedfertige Kampfkunst bezeichnen, verzichten wir weitestgehend auf die geschlossene Faust als Zeichen von Gewalt. Wir sind der Meinung, auch mit der offenen Hand trotzdem über effiziente Techniken zu verfügen.
Kamae Te (Kampfstellung)
    • Etwa 90 % unserer Techniken entstammen dem Shotokan-Karate. Wir lernen aber auch Ukemi Waza (Falltechnik) aus dem Judo. Desweiteren wenden wir einige wenige Aikido-Techniken an. Unser Zurück-, bzw. Ausweichen ersetzt die Blocktechniken, die wir nicht praktizieren.
Ukemi Waza (Rolle vorwärts)
    • Aufgrund unseres beabsichtigen, konstruktiven Umgangs mit dem Körper verzichten wir seit 30 Jahren auf frontale Wettkämpfe. Die Erfahrung unseres Sôkes zeigt, dass im Kumite häufig mit körperlichen Spätfolgen zu rechnen ist.
      Hingegen führen wir jährlich einen Kata-Cup durch. Dieser soll dazu dienen, das Gelernte unter erschwerten Bedingungen unter Beweis zustellen. Ausserdem lernen die Teilnehmenden, ihre Bestleistung bewusst abzurufen. 
Kata fördert Konzentration & Wahrnehmung
  • Die Shozindokas dürfen ihren Übungs-Gi nach ihrem Geschmack einfärben. Aus ästhetischen Gründen ziehen alle ein gleichfarbiges T’Shirt darunter an. Auf dieser Farbwahrnehmung resultieren physiologische und psychologische Wirkungen des Körpers und der Psyche.
(Farben-)frohe Shozindokas

Bei Prüfungen, Beförderungen oder anderen offiziellen Zeremonien wird immer der Shiroi-Gi (weisser Anzug) angezogen. Godan-Graduierte (fünfter und höchster Dan Grad) tragen einen weissen Hakama.

Erwachsenensport 2014
Active Life 05_2013
Kampfkunst oder Kampfsport

„Mir gefällt die abwechslungs- und lehrreiche Gestaltung der Lektionen. Shozindo stellt für mich eine geistige- und körperliche Herausforderung dar, denn die verschiedenen Techniken erfordern Geschicklichkeit, Ausdauer, Geduld und Konzentration. Ich lerne meinen Körper, aber auch die Grenzen kennen und letztere zu akzeptieren. Besonders wertvoll ist, dass Jung und Alt zusammen trainieren können. Ich übe Shozindo aktiv seit 2006 aus und habe den Entscheid für diese Kampfkunst nie bereut.

Shozindo verbessert Konzentration, Gleichgewicht und Reaktion. Dies, und die  Tatsache, dass ohne Leistungsdruck geübt werden kann, ist sicherlich auch ein Grund, weshalb mich mein Arzt in der Ausübung von Shozindo unterstützt.“

Jeannette Aemisegger (64)

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